Schweizer Fischzentrum am Moossee – was ist Deine Meinung dazu?
27 | 04 | 2022 SchweizText: Nils Anderson & Adrian Aeschlimann 3987
27 | 04 | 2022 Schweiz
Text: Nils Anderson & Adrian Aeschlimann 3 987

Schweizer Fischzentrum am Moossee – was ist Deine Meinung dazu?

Der Landkauf ist aufgegleist, die Stiftung gegründet und hinter den Kulissen wird fleissig gearbeitet.
Wie stehst Du zu dieser Idee? Wärst Du bereit zu spenden? Und was braucht es aus Deiner Sicht in einem Fischzentrum? Mach mit bei unserer Umfrage.


Das gehört meiner Meinung nach in ein Fischzentrum:

Replikate der grössten in der Schweiz gefangenen Fische

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Lebende Fische in Aquarien

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Eine Ködersammlung

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Die Möglichkeit fischen zu gehen

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Fischereiartikelverkauf

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Fischrestaurant

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Workshops

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Eine Bibliothek mit Fischereiliteratur

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Beratung für Gewässerpflege

  • unbedingt

  • eher ja

  • eher nein

  • sicher nicht


Spendenkonto der Stiftung Fischzentrum Schweiz

Stiftung Fischzentrum Schweiz, Wankdorffeldstrasse 102, 3014 Bern
IBAN: CH30 0079 0016 6022 6080 6
Berner Kantonalbank, Bern

      

Was wärst Du bereit zu spenden?

  • Einen Quadratmeter Bauland (CHF 283.25)

  • Weniger als einen Quadratmeter

  • Mehr als einen Quadratmeter


 

 


Kannst Du Dir sonstige Mithilfe vorstellen?

einen legendären Köder für eine Ausstellung zu stiften?

  • ja

  • nein


Vielleicht mal freiwillige, ehrenamtliche Aufsicht beim Zentrum zu machen?

  • ja

  • nein


Schulkindern vor Ort das Fischen erklären?

  • ja

  • nein



Es ist eine ehrgeizige und spannende Idee: Ein Schweizer Fischzentrum soll entstehen. Vergleichbar mit der Schweizerischen Vogelwarte, sollen dort künftig alle wichtigen Projekte und Anliegen rund um die Fische und die Fischerei einen Ausgangs- und Anlaufpunkt erhalten. Mit der ehemaligen Fischzuchtanlage in Moosseedorf ist dafür der perfekte Standort gefunden; direkt an einem interessanten Gewässer mit Fischereirecht, unweit der Stadt Bern und zentral an der Autobahnausfahrt Schönbühl sowie gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. 


Warum braucht es ein Fischzentrum?

Überall in der Schweiz sind bereits heute schon zahlreiche Fischer mit grossem Einsatz für ihre Gewässer unterwegs. Dieses Engagement der Fischer für die Gewässer und die Fische ist ausserhalb der Fischerei viel zu wenig sichtbar; die öffentliche Wahrnehmung hat also genügend Aufholbedarf. Das Schweizer Fischzentrum soll hier ansetzen und die Bemühungen und Anliegen nach aussen tragen. Zudem soll auch eine breitere Mobilisierung in Fischerkreisen bewirkt werden. Das Schweizer Fischzentrum soll ein Ausgangspunkt für politische Projekte, eine Anlaufstelle für fischereiliche Fragen und ein Aus- und Weiterbildungszentrum werden. Es soll aber auch Raum bieten für Ausstellungen, Events, Treffen und Austausch unter Fischerinnen und Fischern. Damit ebenfalls der Brückenschlag in die Westschweiz funktioniert, würde das Fischzentrum mit dem Maison de la Rivière am Genfersee zusammenarbeiten.

 Eine freie Sicht in die Unterwasserwelt – so wie hier  im Maison de la Rivière – wäre beim Schweizer Fischzentrum eigentlich unverzichtbar.

Eine freie Sicht in die Unterwasserwelt – so wie hier im Maison de la Rivière – wäre beim Schweizer Fischzentrum eigentlich unverzichtbar.

 In den USA gibt es mehrere Museen, die sich einzig der Sportfischerei widmen. Die «Freshwater Fishing Hall of Fame» in einem kleinen Kaff im Bundesstaat Wisconsin zählt um die 100'000 Besucher pro Jahr.

In den USA gibt es mehrere Museen, die sich einzig der Sportfischerei widmen. Die «Freshwater Fishing Hall of Fame» in einem kleinen Kaff im Bundesstaat Wisconsin zählt um die 100'000 Besucher pro Jahr.


Zum Vergleich: Wie funktioniert die Vogelwarte Sempach?

Der Vergleich mit der Vogelwarte Sempach drängt sich immer wieder auf: «Die Schweizerische Vogelwarte Sempach überwacht die einheimische Vogelwelt, erforscht die Lebensweise der wildlebenden Vögel und geht den Ursachen der Bedrohung der Vogelwelt auf den Grund. Für gefährdete Vogelarten entwickelt sie Schutz- und Fördermassnahmen und sorgt gemeinsam mit ihren Partnern dafür, dass die Erkenntnisse der Vogelwelt und der Natur zugute kommen. (…) Als nationales Kompetenzzentrum für Vogelkunde und Vogelschutz ist sie auch Auskunfts- und Beratungsstelle für Öffentlichkeit, Medien und Behörden. Mit Schulprogrammen und Angeboten in der Umweltbildung sensibilisiert sie Jung und Alt für den Schutz der Vogelwelt. (…) Die Schweizerische Vogelwarte wird finanziell getragen von Spenden aus der ganzen Bevölkerung. Bei der landesweiten Überwachung der Vogelbestände kann sie auf die Unterstützung von über 2000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen.» 

Diese Aufgaben lassen sich ohne Weiteres von den Vögeln auch auf die Fische übertragen, die sind bekanntlich ja genau so unter Druck. Und unsere Gewässer werden übrigens von ebenso vielen Fischern tatkräftig gereinigt, aufgewertet, bewirtschaftet und gepflegt. Doch auch die Anliegen der Wasserbewohner können freiwillige Unterstützung, aber auch Spenden und Legate gut gebrauchen. 


Unterstützung auf allen Ebenen

Von Privatpersonen bis zu Vereinen und Verbänden können alle einen Teil der Bewegung zum Aufbau des Fischzentrums werden. Spenden von Fischerinnen und Fischern und ihren Fischereivereinen sind hochwillkommen! Bereits dabei sind die kantonalen Verbände, der Schweizerische Fischerei-Verband sowie Gönnerstiftungen wie der 111er Club, welcher das Projekt seit Jahren sehr grosszügig unterstützt.

Rund die Hälfte des über 5000 Quadratkilometer grossen Landes ist aktuell finanziert. Hilf mit, die andere Hälfte fristgerecht bis Ende Juli zusammenzubringen, denn nur dann kann das Fischzentrum auch realisiert werden. Mit einer Spende von einem oder mehreren Quadratmeter à 283.25 Franken kannst Du ein einmaliges Projekt unterstützen und Grosses bewirken (siehe Spendenkonto unten). Herzlichen Dank!

Spendenkonto der Stiftung Fischzentrum Schweiz

Stiftung Fischzentrum Schweiz, Wankdorffeldstrasse 102, 3014 Bern
IBAN: CH30 0079 0016 6022 6080 6
Berner Kantonalbank, Bern



Zweck der Stiftung und des geplanten Fischzentrums

  • Die Stiftung fördert den Erhalt und die Förderung der Biodiversität, insbesondere der Fischwelt in der Schweiz und im angrenzenden Alpenraum.

  • Die Stiftung fördert den Erhalt und die Wiederherstellung natürlicher Gewässer, die respektvolle Fischerei, die nachhaltige fischereiliche Bewirtschaftung der Gewässer und die Erbringung von Dienstleistungen und Forschungs­tätigkeiten zugunsten von Fischen, Fischerei, der Aufzucht von Fischen und natürlichen Gewässern.

  • Sie richtet ihre Ziele auf die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung aus.

 

Das Fischzentrum erfüllt diesen Zweck insbesondere durch folgende Aufgabenfelder:

  • Forschung
  • Bildung und Kurse
  • Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Vermitteln von Naturerlebnissen
  • Beratung und Dienstleistungen
  • Schutz und nachhaltige Nutzung der einheimischen­ Fischarten
  • Verarbeitung und Zubereitung von Fischen

 

3 Kommentare


WE

02 | 05 | 2022

Ich fände so ein Zentrum toll, aber nur wenn es einen zukunftsgerichteten Blick aufs Fischen wirft. Bei Fischern geht es schnell mal ums Grösser, Länger, Besser und das sollte ein solches Zentrum nicht befeuern. Bei Gegnern wird der Kampf mit/das Landen von Fischen sehr kritisch betrachtet und wenn man den Fisch als fühlendes Wesen betrachtet, kann man das auch in gewisser Weise nachvollziehen. Solche Ansichten sollten respektiert und berücksichtigt werden. Und wenn lebende Fische (auch Köder) nur in einem genügend grossen Aquarien und nur mit Arten, die sich an Aquariumverhältnisse anpassen können. Man braucht keine Zooverhältnisse der 70er Jahre nachzuempfinden.


Jörg Jantz

13 | 05 | 2022

Ich finde das eine gute Sache.
Ihr seid auf gutem Weg.


Reto Coutalides

15 | 05 | 2022

Eine sehr gute Idee mit grossem Potential. Wichtig scheint mir auch die Integration einer professionellen Marketing/ und Lobbying Stelle, welche die Interessen der Fischerei im Zusammenhang mit den geplanten Aktivitäten dauernd medienwirksam vertritt. Zudem wäre eine Art think tank zu wünschen der z.B. die Strategischen Ziele definiert. Auf jeden Fall kommt dieses Projekt zur richtigen Zeit und eigentlich sollten alle Fischenden dieses Projekt unterstützen!


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