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| 24 | 01 | 2026 | Schweiz | |
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Am Zugersee zeigte sich die Seeforellen-Eröffnung differenziert. Nach Einschätzung der Fischereiaufsicht wurde – abgesehen vom Eröffnungstag – insgesamt eher wenig gezielt auf Seeforellen gefischt. Dieser Trend ist nicht neu: Seit mehreren Jahren nimmt die Intensität der Seeforellen-Fischerei durch Sportfischer spürbar ab.
Die Fangzahlen entsprechen hinsichtlich der Stückzahl nicht den Erwartungen, bezüglich der Fischgrösse hingegen schon. Auffällige Beissmuster wurden nicht festgestellt. Viele Boote beendeten die ersten Tage ohne Kontakt, und auch untermassige Forellen waren auffallend selten. Dennoch sorgten einzelne Fänge für Gesprächsstoff: Bereits am Eröffnungstag wurde eine Seeforelle von über 80 cm gefangen, kurz darauf folgten weitere kapitale Exemplare bis 85 cm.
Diese grossen Fische bissen mehrheitlich auf klassische Blechlöffel und auffallend flach, meist in Tiefen zwischen null und drei Metern. Trotz dieser Highlights bleibt der Gesamteindruck verhalten. Rechnet man die Anzahl gefangener Forellen auf die beteiligten Boote um, hatte nur ein kleiner Bruchteil überhaupt Fischkontakt.
Interessant ist die Einschätzung des Bestands: Während die Fangerträge der Angelfischer rückläufig sind, haben die Seeforellenfänge in den Netzen der Berufsfischer eher zugenommen. Die Anzahl der Laichgruben in den Zuflüssen ist seit Jahren stabil, weshalb der Bestand im Kanton Zug insgesamt als gesund beurteilt wird. Für die kommende Saison werden keine besonderen Erwartungen geäussert. Der Zugersee bleibt also ein Gewässer, in dem Geduld zwar oft geprüft, gelegentlich aber mit Ausnahmefischen belohnt wird.
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